Torben Schultz

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In Trauer - Norwegen und weltweit!

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Die grauenhaften Anschläge in Norwegen machen mich sprachlos, in diesen Stunden bin ich in Gedanken bei den Opfern und trauere mit den Angehörigen.
Gleichfalls vergesse ich aber auch nicht die vielen Toten, die der auch von Deutschland geführte Krieg in Afghanistan verursacht. Auch in Libyen sterben weiterhin Menschen durch einen unmenschlichen Despoten, aber auch durch westliche Bomben.
Nicht vergessen will ich die Opfer der Hungersnot in Somalia. Jahrhunderte lange Ausbeutung der afrikanischen Kolonialgebiete durch westliche Länder hat einen entsprechenden Anteil an dem heutigen Leid. Doch zu verurteilen sind derzeit die fundamentalistischen Anführer in Somalia, die jegliche internationale Hilfsversuche blockieren.

Das Leid auf der Welt scheint schier unendlich, und zu oft können wir nur hilflos zusehen. Doch zu oft müssen wir uns auch nach unserem eigenen Schuldanteil fragen.

Die furchtbaren Taten in Norwegen sind noch gar nicht zu fassen und der derzeitige Kenntnisstand der Ermittlungen sollte uns alle in einer Bewertung Vorsichtig sein lassen. Doch zeichnet sich zuverlässig ab, dass es sich um einen neofaschistischen Anschlag handelt. Ein Anschlag, der sich gezielt gegen politisch Aktive, gegen politisch Linke richtete.
Diese Tatsache bestärkt uns, weiter gegen jede faschistische und undemokratische Entwicklung in Deutschland und weltweit zu kämfen.

Im Folgenden eine erste Auswahl von Artikeln zu den Ereignissen in Norwegen:

 

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Mal gesagt

Nach mir die Sintflut!

"Après moi le déluge!" ist der Wahlruf jedes Kapitalisten und jeder Kapitalistennation.

(Das Kapital. MEW 23, S. 285)